Konfliktmoderation und Wirtschaftsmediation

… damit der klügere nicht nachgeben muss …
Wirtschaftsmediation ist ein strukturiertes und für die Beteiligten freiwilliges Verfahren mit dem Ziel, eine win-win Situation in Form eines Konsenses zu erarbeiten und damit beiden Konfliktparteien gerecht zu werden. Mediation > lateinisch Vermittlung, stellt einen außergerichtlichen Weg für eine Konfliktregelung mit dem Ergebnis einer gemeinsamen, tragfähigen Vereinbarung dar. In nicht wenigen Fällen entstehen dabei auch innovative und neue Wege für die Organisationen.

In der Gesamtbetrachtung der Kombination von Organisationsberatung und Wirtschaftsmediation ist im Erfolgsfall somit von einer win–win–win Situation zu sprechen. Neben den Konflikt-Parteien ist auch die Gesellschaft mit ihrer Interssenslage einzubinden und findet Berücksichtigung. Eine kompetente Konfliktmoderation zur Erarbeitung der Motive und Interessen, ist in vielen Sequenzen einer Organisationsberatung auffallend förderlich.

Das Mediationsverfahren

Wirtschaftsmediation intensiviert die Einbeziehung der am Prozess beteiligten Personen und deren Wahrnehmung zu ihren Konflikten oder auch den Konflikten in einem Team. Mediation und der Grundgedanke, eine Lösungsfindung durch die Konfliktparteien zu unterstützen steht mit meinem systemischen Beratungsansatz in Einklang.

Typische Aufgabenstellungen in Organisationsberatungsprojekten bedingen häufig Veränderungen in Prozessen und Zuständigkeiten, führen zu neuen Grundlagen der Wertschöpfung, des Kostenmanagements wie auch veränderten Wegen im Marketing.

Die in derartigen Transformationen involvierten Menschen einer Organisation gilt es dabei „abzuholen“ und emotionale Hürden, in Form von Sorgen und Ängsten rechtzeitig zu berücksichtigen, aufkommende oder ausgebrochene Konflikte aufzunehmen und die Energien tunlichst umfassend für die oft schwierigen Veränderungsmaßnahmen zu nutzen und positiv umzulenken. Das Mediationsverfahren liefert hier wertvolle Grundlagen zu einer besseren Akzeptanz.

In Organisationen erweitert sich die weitestgehend mit Mediation gesehene personenorientierte Sichtweise auf den Zusammenhang mit der Organisation. Systemisch betrachtet, besteht hier eine wichtige Dimension im Umgang mit der Situation, die Gewichtung verschiebt sich. Das Verhalten der Personen wird in Organisationen gerade durch die besondere und spezifische Umgebung beeinflusst. Für Personen, die sich hier begegnen ist die Grundlage der Beziehung entsprechend der jeweiligen Funktion, der Unternehmensstruktur und der Kultur der Organisation geprägt. Mediation kann Konflikte lösen.

Organisationsberatung & Wirtschaftsmediation als Konzept

Konflikte scheinen immer plötzlich aufzutauchen, schaden dem Unternehmen und kosten Geld. Sie hemmen Kreativität, Arbeitsfreude und Leistungswillen der teilnehmenden Konfliktparteien. Aufgaben werden weniger effizient und effektiv erledigt. Ein bedeutsames Signal zur Erkennung von Konflikten, ist das Entstehen und die Verbreitung von Gerüchten. Auch ein gereizter Unterton in der Stimme gegenüber einer anderen Person, selbst bei relativ bedeutungsarmen Aussagen oder die einfache Nichtbeachtung Einzelner können als Anzeichen für schwelende Konflikte gewertet werden. Wertvolle Hinweise gibt in vielfältiger Art auch die Körpersprache der Menschen. Damit dem Unternehmen kein großer Schaden entsteht, ist es sinnhaft, Konflikte / Konflikte im Team zu akzeptieren, sie wahrzunehmen, aufzudecken und letztendlich positiv aufzulösen. Nach und nach formt sich dann eine Kultur des Vertrauens und des sicheren Umgangs mit Streit.

Konflikte und Streit sind im täglichen Miteinander nicht vollständig zu umgehen. Für Unternehmen liegt hier eine große Chance. Konflikte als Chance verstehen und einen nützlichen Umgang damit fest in der Organisationskultur zu verankern, nimmt Ängste und fördert Engagement in der gesamten Belegschaft. Ein Konflikt kann und soll auch dem Fortschritt der Organisation dienen. Beteiligte Parteien und schlussendlich die gesamte Organisation soll daraus profitieren, hinterher soll es allen damit besser gehen. Konflikte lösen bedeutet für mich Produktivität zu Verbesser.

Organisationen in Zeiten des Wandels

Selten in der Geschichte von Organisationen und Wirtschaftsunternehmen waren Veränderungen und Wandel so präsent und nötig wie in der heutigen. Neben globalen Märkten, einer wachsenden Transparenz im Markt und der knapper werden Ressource Mensch erhöhen beständig kürzer werdende Produktlebenszyklen den Druck zur Veränderung.

  • Konflikte in Unternehmen stehen dabei oft auch im Zusammenhang mit Zielen der Organisation.
  • Konfliktursachen und die Interessenlagen der Konfliktparteien sind in einem Zusammenhang mit den Aus-Wirkungen auch für die Gesellschaft zu sehen.
  • Konfliktparteien zeigen sich in der Fähigkeit Situationen und Auswirkungen sachlich zu werten oft überfordert. Der Fokus geht deutlich in Richtung der anderen Partei und weniger darauf, welche Auswirkungen für die Organisation entstehen.
  • Quellen von Konfliktkosten lassen sich in sichtbare und verdeckte Kosten gliedern, über tatsächlich, durch Konflikte entstandene Kosten liegen den meisten KMU- Betrieben keine belastbaren Daten vor.

Gerade in Zeiten des Wandels also eines Übergangs von der einen in die andere Situation des Unternehmens, ist das Mediationsverfahren als wirkungsstarkes und überzeugendes Mittel zu befürworten. Konflikte lösen um den Erfolg zu steigern ist legitim!

Konflikt lösen – gerade in Zeiten des Wandels

Organisationen sind produktive und soziale Systeme. Menschen und Mittel arbeiten zusammen. Beziehungen durch Kommunikations- und Leistungsstrukturen erwachsen dabei. Die Schnittstelle zwischen Mensch und Organisation ist hochkomplex und auf diverse Weise störanfällig. Konflikte in Organisationen sind Störungen, die sich im sozialen System der Menschen abspielen. Ungeklärt oder ungelöst beeinträchtigen sie das erfolgreiche Funktionieren in einer Organisation, denn sie haben erheblichen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Arbeit der Mitarbeiter. Konflikte lösen – vor diesem Hintergrund eine große Aufgabe.

Konfliktsituationen sind oft die Folge von Zielkonflikten durch inhärente Aufgaben bzw. abweichende Interessenspositionen. Konflikte um die Verteilung von Kapazitäten / Verteilungskonflikt, unterschiedlicher Bewertung von Sachverhalten / Bewertungskonflikt, den richtigen Weg zum Ziel in Maßnahmen abzubilden / Maßnahmenkonflikt oder Störungen in der Kommunikation und Wahrnehmung / Beziehungskonflikte sind in Organisationen ebenfalls gegeben. Wirtschaftsmediation kann hier die Lösung sein! Konflikte lösen wird Tagesgeschäft.

Streit mindert Erträge! Das ist eine Einsicht, vor deren Hintergrund Konflikte oder Reibereien in Unternehmen zum Teil ungern gesehen werden. Dieser Ansatz geht nicht auf! Konflikte stellen mit ihren vielfältigen Auswirkungen Risiken für die Organisation dar, im Minimum entstehen Unternehmen durch Konflikte Kosten, die das Ergebnis negativ, in nicht genau einzugrenzenden Umfängen beeinflusst. Die in einem Konflikt enthaltene Chance auf eine innovative und kraftvoll motivierte Veränderung wird oft nicht genutzt. Konstruktives Potential bleibt unerschlossen. Wirtschaftsmediation geht hier den richtigen, konstruktiven Weg einer gemeinsamen und tragfähigen Lösung, ist relativ schnell und vermeidet hohe Kosten. Die Auswirkungen einer hohen Motivation der Belegschaft in einem weitestgehend Konfliktbeherrschten Umfeld durch die Führungsebene ist ein weiterer Aspekt dazu.

Wirtschaftsmediation führt zu Veränderungen der Organisation und löst Konflikte in win-win-win Situationen.

Mit den Chancen einer sowohl direkt wirkenden Verbesserung wie auch der langfristig positiven Wirkung auf die Unternehmenskultur ist Wirtschaftsmediation also auch als Werkzeug der Organisationsentwicklung zu sehen. Für Unternehmen öffnen sich alternative Wege auch in der Prävention zum Thema Konflikt in Vertragssituationen. Arbeits- Kooperations- oder Lieferverträge könnten eine Mediationsklausel quasi als Standard erhalten.  Zahlreiche deutsche Unternehmen haben die Wirtschaftsmediation zur Konfliktlösung bereits anerkannt und etabliert.

Aus der beginnenden Deutung, durch Wirtschaftsmediation die interne Unternehmenskultur zu stärken und Konfliktkosten kräftig zu senken, ist mittlerweile eine klare Erkenntnis geworden.

Konsens als Schlüssel mit Chance zu Neuem!

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